“In seperateness lies the world's great misery, in compassion lies the world's true strength.”
“Compassion is the desire that moves the individual self to widen the scope of its self-concern to embrace the whole of the universal self.” (Arnold Toynbee)
“Our truest life is when we are in dreams awake.” (Henry David Thoreau)
"Anyone who has never made a mistake never tried anything new." (Albert Einstein)
"The pain of others I have to fight, because it's the same pain as my own are. The other sentient beings just like me. Therefore, I must act for their benefit." (Dalai Lama of Tibet)
"It's important to ask yourself, how am I useful to others? What do people want from me? That may very well reveal what you are here for." (James Hillman)
Körpersymptome haben und kennen wir alle. Aber was fangen wir damit an - außer darunter zu leiden? Bereits in den 1970er Jahren stellte Arnold Mindell fest, dass Körpersymptome sich in Nachtträumen widerspiegeln. Demnach wir sind nicht einfach „nur“ krank und benötigen heilende Medizin, sondern es bedeutet auch, dass unser Körper „träumt“ und wir mehr Bewusstsein brauchen, um die auftauchenden Botschaften aufnehmen und mit ihnen wachsen zu können.
Körpersymptome stellen in diesem Konzept nicht nur ein medizinisch oder naturheilkundlich zu behandelndes Phänomen, sondern immer auch ein konfliktbezogenes Geschehen und einen möglichen Bewusstseinsprozess dar. Unser gewohntes und vertrautes körperliches Erleben, unser Ich wird von den erlebten Körpersymptomen gestört oder gar bedroht. Wir beginnen zu leiden; fühlen uns als Opfer. Diese Seite unseres Erlebens braucht Fürsorge und Mitgefühl. Wenn sich Symptome jedoch nicht bessern oder einfache Linderung nicht genug ist, dann könnte es an der Zeit sein unsere einseitige Opfer-Position zu verlassen und auch die andere, störende und herausfordernde Seite, den „Täter“, zu erforschen. Dabei können wir entdecken, dass beide im Konflikt liegenden Seiten Aspekte eines schöpferischen Prozesses sind, der uns zu größerer persönlicher und kollektiver Bewusstheit, Freiheit, Lebendigkeit und innigerer Beziehung zu uns selbst und der Welt führen kann.
Mit einer von Neugier und liebevoller Achtsamkeit geprägten Haltung werden wir spielerisch und schöpferisch in Einzel- und Partnerübungen und in Demonstrationen beide Seiten erkunden. Die im Kurs vermittelten Methoden der Assoziation und Amplifikation (Verstärkung) von Symptomen und die Arbeit mit Bewegungen, tiefem Spüren, Rollenspielen, Malen usw. ermöglichen ein persönliches Erforschen eigener Bewusstseinsprozesse in Symptomen und verleihen Rüstzeug für den Umgang im Alltag mit ihnen.
Termin: 20. bis 22.08.2010, Freitag 18.00 Uhr bis Sonntag 16.00 Uhr
Ort: Hebammenpraxis Bühlau, Grundstrasse 174, 01324 Dresden
Kosten: 180,00 €, bei Anmeldung bis zum 20.07.2010, danach 210,00 €
Download des Seminarflyers als PDF-Datei
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(Barriere freier Zugang)
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