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Dienstag, 07 Oktober 2008

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Ausbildung in CST PDF Print E-mail

Ausbildung in Craniosacraler Therapie

Die Craniosacrale Therapie ist eine sehr subtile, präzise und einfühlende Körperarbeit mit erstaunlicher Wirksamkeit auf somatische, psychische und psychosomatische Prozesse. Sie ver-eint eine analytisch-technische und eine intuitiv-meditative Herangehensweise. Neben einer Vielzahl von präzisen manuellen Techniken, die gekennzeichnet sind durch Anwendung von minimalstem Druck oder Zug, kommen Elemente der Energiearbeit, der Meditation und des Visualisierens in der Behandlung zum Einsatz.

Ansatzpunkt dieser Behandlungsmethode ist das Craniosacrale System (CSS). Es umfasst die Meningealmembranen (Hirn- u. Rückenmarkshäute), die Schädelknochen, die Wirbelsäule, das Kreuzbein und den in diesem System zirkulierenden Liquor samt seinen zur Herstellung, Resorption und Speicherung dienenden Strukturen. Es spiegelt in hervorragender Weise die sich wechselseitig beeinflussenden Prozesse von Soma und Psyche.

Die Pulse des CSS sind am ganzen Körper zu ertasten. Ihre Bewegungen können oft auf verschiedenste Weise eingeschränkt sein. Diese Einschränkungen zeigen sich in unterschiedlichsten Symptomen. Diese Symptome sind häufig Ausdruck “eingefrorene Prozesse”, die im therapeutischen Prozess aufgespürt, erforscht, aufgelöst und kreativ ins Leben integriert werden wollen.

Die Kombination aus präziser Technik, wertschätzender Aufmerksamkeit, wacher Präsenz und einer inneren Haltung, die das Ganze des menschlichen Wesen bejaht, machen die Craniosacrale Therapie zu einer wirkungsvollen Behandlungsmethode.

Die Craniosacrale Therapie bietet somit ein breites Anwendungsfeld, das sich von körperlichem Wohlbefinden über psychisches auf spirituelles Wachstum erstreckt.

In den Seminaren werden Sie Grundlagen der Craniosacralen Therapie, verschie-denste Arten von Berührung und Behandlungsprinzipien, eine Vielzahl von Techniken der Craniosacralen Therapie und die dafür notwendigen spezifischen anatomischen, physiologischen und psychosomatischen Kenntnisse und Zusammenhänge kennen lernen.

Ein weiterer Schwerpunkt – in Theorie und Praxis (Selbsterfahrung) - wird die Schulung der äußeren und inneren Wahrnehmung des Therapeuten und die vielschichtige Beziehung zwischen ihm und dem Patienten sein. Für die psychosomatischen und psychotherapeutischen Aspekte werden Methoden der Prozessarbeit nach Arnold Mindell herangezogen.

Der Unterricht umfasst: körperorientierte Meditation/Selbsterfahrung, offene Runden, Anatomieunterricht (unterstützt durch Dias, spezielle anatomische Modelle und Nachbilden anatomischer Strukturen), Demonstrationen und überwiegend praktische Partnerarbeit.

Die Seminare enden jeweils mit einer längeren geführten Behandlungssequenz.


Da auch Ausbildung dem Einfluss ständiger Entwicklung unterliegt, bleiben kleine Änderungen des vorgestellten Lehrplans vorbehalten.

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